Vernissage 18.09.2026, 19:00 Ausstellung 19.09. - 02.10.2026, OFFEN DO - SA, 15 - 18 Uhr
GEDOK Schleswig-Holstein Holstenstraße 14-26 / Lübeck
Archiv
Freitag, 18.09.2026
GEDOK Neuaufnahmen 2025, Vernissage
GEDOK SH (Holstenstraße 14-16, 23552 Lübeck)
Bildende Künstlerinnen stellen sich vor
Monika Callies
Ingrid Höpel
Maike Remane
Tanja Roschat
Freitag, 11.09.2026
Salon IDA V
Kulturrösterei (Wahmstraße 43, 23552 Lübeck)
Ida Dehmel, Ein Leben für die Kunst
Aus der gleichnamigen Biografie und aus ihrem Briefwechsel lesen Therese Chromik und Manuela Junghölter
Im Mittelpunkt des Abends steht Ida Dehmel – eine außergewöhnliche Frau, die nicht nur das kulturelle Leben ihrer Zeit maßgeblich prägte, sondern auch als Muse zweier bedeutender Dichter inspirierte. Ergänzt wird die Lesung durch ausgewählte Briefe an und von Stefan George sowie Richard Dehmel, die Therese Chromik und Manuela Junghölter im Wechsel vortragen und so eindrucksvolle Einblicke in das Leben und Wirken Ida Dehmels geben.
Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutkasse, Getränke gegen Spende.
Wir danken der Possehl-Stiftung und der Kulturrösterei für ihre Unterstützung.
Mittwoch, 17.06.2026
Jubiläumskonzert "Ich bin auch Ida"
Propsteikirche Herz Jesu (Parade 4, 23552 Lübeck)
Jubiläumskonzert,
Mittwoch, 17. Juni zum 100-jährigen Bestehen der GEDOK
„Ich bin auch IDA“
Mit einem besonderen Konzertprojekt würdigt die GEDOK ihr 100-jähriges Bestehen – und setzt zugleich ein kraftvolles künstlerisches Zeichen zur anhaltenden Aktualität der Frauenfrage. Unter dem Titel „Ich bin auch Ida“ bringen Corinna Eikmeier (Violoncello), Ninon Gloger (Klavier) und Gaja von Sychowski (TextArt) Musik, Text und Improvisation dabei in einen lebendigen Dialog.
Ausgangspunkt des Abends ist die 2025 veröffentlichte „TextArt“ der Gender-Philosophin Gaja von Sychowski, Professorin an der Musikhochschule Lübeck. Ihre sogenannten „Ermöglichungstexte“ verbinden feministische Theorie, Kunstgeschichte und Gegenwartskultur zu dichten, fragmentarischen Sprachlandschaften. Ob Bezüge zur Malerin Paula Rego, zu den Riot Grrrls oder zu feministischen Traditionslinien – von Sychowskis Texte eröffnen performative Räume, die von Corinna Eikmeier und Ninon Gloger improvisierend und komponierend musikalisch weitergedacht werden. Außerdem erklingt ein eigens von der GEDOK für den Anlass in Auftrag gegebenes Werk der Komponistin Lou Kilger für ein deutschlandweites Pianist:innen-Netzwerk: Inspiriert vom Wirken der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel, reflektiert es die Idee eines solidarischen, spartenüber-greifenden Künstlerinnennetzwerks – damals wie heute eine unverzichtbare Quelle für Sichtbarkeit, Austausch und gegenseitige Stärkung.
Das Konzert findet vor dem Hintergrund einer weiterhin drängenden gesellschaftlichen Realität statt: Gewalt gegen Frauen, strukturelle Ungleichheit und digitale Anfeindungen zeigen, dass feministische Anliegen nichts an Relevanz verloren haben. Gleichzeitig lädt das Jubiläum dazu ein, das Erbe starker Netzwerke zu feiern – Netzwerke, wie sie Ida Dehmel einst mit visionärer Kraft aufgebaut hat.
Veranstaltungsort ist die Propsteikirche Herz Jesu, wobei das Konzert die etablierte Mittwochs-Konzertreihe um eine eindringliche, interdisziplinäre Perspektive erweitert. „Ich bin auch Ida“ ist damit mehr als ein Konzert: Es ist ein künstlerisches Statement, eine Hommage und der Aufruf, die Stimmen von Künstlerinnen weiterhin hörbar zu machen.
WAS: Jubiläumskonzert zum 100-jährigen Bestehen der GEDOK „Ich bin auch IDA“