Veranstaltung

Sonntag, 17. September 2017, 11:00 Uhr

Kaleidoskop Valeska Gert – 3 Veranstaltungen der GEDOK-SH

Valeska Gert zum 125. Geburtstag


 

Text – Tanz – Ton:  Tanz-Theater-Matinee

„Phänomen Valeska Gert“

Mitwirkende:
Gunda Gravemann Kamper, Ruth Speidel von Voss,
Angelika Neumann (Tanz),
Krisztina Horvath(Choreografie)
Margrit Cuwie, Imke Looft (Gesang)
Saskia Schmidt- Enders (Klavier/Komposition)
Martina Tegtmeier(Akkordeon)
Marion Hinz (Sprecherin/Textcollage)
Bildende Künstlerinnen der GEDOK SH (BühnenBilder)

Veranstaltungsort: Saal "La Rochelle", Hansemuseum, An der Untertrave 1,  Lübeck

Im Anschluss geselliges Beisammensein.

Eintritt: 12.€ / ermäßigt 10 € Kartenvorverkauf bei allen VVK Stellen und unter luebeck-ticket.de

 

„Valeska Gert – mein Leben: Nur zum Spiel, nur zum Spaß“
Die GEDOK Schleswig-Holstein ehrt die Tänzerin, Kabarettistin, Schauspielerin und Chansonette Valeska Gert (1892 – 1978) anlässlich des 125. Geburtstages dieser Ausnahmekünstlerin in 2017 mit drei Veranstaltungen. Eingebunden in das interdisziplinäre Gesamtprojekt sind die GEDOK-Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik.
Valeska Gert, Erfinderin des Grotesktanzes, gilt auch heute noch als Avantgardistin und wird von der Fachwelt hochgeschätzt. Diese bahnbrechende Künstlerin leistete geradezu Sensationelles für den internationalen Tanz. Sie war es, die den grotesken Tanz erfunden hat. Ihre Verbindung von Tanz, Pantomime und Schauspiel, die sie selbst als "Grotesktanz" bezeichnete, war radikal anders als alles bisher Dagewesene. Ihre Art zu tanzen rüttelte auf, schockierte, faszinierte das Publikum.
Valeska Gerts exzentrische Tanzpantomimen, in denen sie Sujets wie Boxen, Nervosität, Kupplerin, Politiker und Prostituierte analysierte und deren Vielschichtigkeit umsetzte, machten sie einst zum skandalumwitterten Star. Wie sehr ihr Ruhm bis heute nachwirkt, dafür gibt es viele Beweise: So ist ihr Nachlass im Archiv  der „Akademie der Künste Berlin“,  in der „Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln“ und im „Deutschen Tanzarchiv Köln“ zu finden. Im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist eine Straße nach ihr benannt.
Ihre autobiografischen Bücher werden auch heute noch gerne gelesen und sind im Buchhandel erhältlich. Gleiches gilt für CDs mit ihrer Originalstimme und/oder Hörbücher – sie alle sind eine Hommage an Valeska Gert. Sie hat zudem in vielen Stumm- und Tonfilmen mitgewirkt, die Filmgeschichte geschrieben haben (Georg Wilhelm Pabst: „Die freudlose Gasse“, „Die Dreigroschenoper“;  Federico Fellini: „Julia und die Geister“;  Rainer Werner Fassbinder: „Acht Stunden sind kein Tag“; Volker Schlöndorff: „Der Fangschuss“). Ihre grotesken Tänze dienen auch heutigen Choreografen und Tänzerinnen als Vorbild. Sie werden immer wieder nachgetanzt und/oder neu interpretiert.
 

 

Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung: Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein; Gemeinnützige Sparkassenstiftung Lübeck;
Deutscher Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck; Förderkreis Kommunales Kino Lübeck e.V.; Deutsches Filminstitut; Deutsches Tanzarchiv

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Valeska Gert zum 125. Geburtstag – Vernissage