Elisabeth Edigers Arbeiten sind ein Bekenntnis zur Kunst, zum eigenen Lebensweg als Künstlerin, ein tastendes, dogmatische Festlegung meidendes Credo voller Klarheit und Schönheit, der Schönheit nicht des Gefälligen, sondern des Wahrhaftigen. Wahrhaftigkeit und die Liebe zum Unscheinbaren:
"Das Spektakuläre ist nicht / das Spektakuläre,/
das Spektakuläre / ist das Unspektakuläre, das /
spektakulär ist: / das ganz und gar Leise, das sich / durch alle Ritzen verbreitet, /(...)" (Ediger)
Dr. Michael Roesler
Vita
in Königsberg geboren
(heute Kaliningrad, Russland)
Abitur. Abgebrochenes Chemiestudium.
30 Berufsjahre ohne Unterbrechung.
Chemiekonzern: Zahlreiche kurze und längere
Arbeitsaufenthalte in den vier skandinavischen
Ländern, USA und Portugal
1981-85 Hochschule für bildende Künste Hamburg
Professoren: Gerhard Rühm und Kai Sudeck
seit 85 freiberuflich
lebt und arbeitet seit 1990 in Lübeck
Rauminstallation und Texte, Ausstellungen, Lesungen
Veröffentlichungen
Künstlerleben (1986/87)
Das innere Buch (1988/90)
Linie 102 (1991/92)
Hoch-Zeit (1993/95)
Zu-Fall (1997)
Schrittweise (1998/2001)
Dieses grenzen-lose Leben (2006/2007)
Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK)
Landesverband Hamburg